Der Klimawandel ist eines der großen Probleme, mit denen die Welt konfrontiert ist, und für Allergiker macht er die Allergiesaison noch schlimmer. Eine neue Studie der University of Maryland liefert den Beweis, dass der „Einbruch des Frühlings“ mit einem Anstieg saisonaler Allergien in den USA verbunden ist

Die in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlichte Studie untersuchte Satellitendaten der National Aeronautics and Space Administration, um den Beginn des Frühlings (SOS) für jeden Landkreis in den USA von 2001 bis 2013 zu berechnen. Die Forscher verglichen diese Daten mit der Prävalenz von saisonale allergische Rhinitis oder Heuschnupfen, die im National Health Interview Survey des CDC im gleichen Zeitraum gemeldet wurden.

Sie fanden heraus, dass die Gebiete, in denen der Beginn oder Beginn des Frühlings früher als normal war, eine um 14 % höhere Prävalenz von Heuschnupfen aufwiesen. Die Studie ergab auch ein ähnliches Risiko in Gebieten, in denen der Frühling viel später einsetzte, als es für diesen geografischen Standort typisch ist. Einer der Gründe für einen erhöhten Heuschnupfen, wenn der Frühling früh kommt, ist die Pollenexposition, denn ein früherer Frühlingsbeginn führt dazu, dass viele Baumarten gleichzeitig blühen, was zu einer kürzeren Pollenkonzentration führt.

Heuschnupfen

In den USA sind jedes Jahr 25 Millionen Erwachsene von Heuschnupfen betroffen. Daher ist es wichtig zu verstehen, wie sich der Klimawandel auf saisonale Allergien auswirkt, um die Krankheitslast zu reduzieren und die damit verbundenen medizinischen Kosten zu senken.

„Der Klimawandel wirkt sich auf mehr Arten auf unsere Gesundheit aus, als wir uns vorstellen können. Wir brauchen gemeinschaftsspezifische Anpassungsstrategien, um die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und die mit dem Klimawandel verbundene Krankheitslast zu minimieren“, so Associated Professor Amir Sapkota vom Maryland Institute for Applied Environmental Health.

#Tag der Erde2019

April 21, 2019 — Admin Cottonique

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